Aktuelles

  1. Sozialgerichts – Urteile – bitte hier klicken 
  2. Informationen des Bundesverband der Rentenbeter – bitte hier kliicken
  3. Wer bis 31.03.2018 Beiträge für 2017 nachzahlt, kann früher und abschlagsfrei in Rente gehen oder sich eine höhere Rente sichern Beiträge können bis Ende März 2018 für das komplette Jahr 2017 eingezahlt werden, Die Höhe der Einzahlungen ist frei wählbar: Der monatliche Mindestbeitrag liegt für 2017 bei 84,15 Euro, der Höchstbeitrag bei 1.187,45 Euro.
    Beispiel „Mütterrente“
    Pro Kind werden einem Elternteil 3 Beitragsjahre gutgeschrieben – 2 Jahre für vor 1992 geborene Kinder. Um eine Altersrente zu erhalten, benötigt man mindestens fünf Jahre mit Beitragszeiten. Wer außer Erziehungszeiten nur wenige oder keine Beitragszeiten nachweisen kann, könnte sich also durch die Zahlung freiwilliger Beiträge einen Rentenanspruch sichern.
    Beispiel „Rente mit 63“ (Altersrente für besonders langjährig Versicherte)
    Wer von der neuen Regelung zur sogenannten Rente mit 63 profitieren möchte, sollte prüfen, ob bzw. wann durch die Zahlung freiwilliger Beiträge die Wartezeit  erfüllt wäre. Zur Wartezeit von 45 Jahren zählen unter bestimmten Voraussetzungen auch freiwillige Beiträge..
    Höhere Rente, auch wenn schon Rente gezahlt wird!
    Durch die Bestimmungen bei der Flexi-Rente können alle, die schon eine Rente beziehen, bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze freiwillige Beträge einzahlen. So können  Abschläge ausgeglichen und damit die Rente erhöht werden.Wer das reguläre Rentenalter erreicht hat, kann die Vorteile der freiwilligen Zahlungen nutzen.“, wenn er eine Teilrente von 99 % beantragt. Ausgleichzahlungen ab dem 50. Lebensjahr! Um Rentenabschläge auszugleichen und später eine höhere Rente zu erzielen sind  zusätzliche Einmalzahlungen ab dem 50. Lebensjahr möglich – und nicht wie früher ab dem 55. „Solche Einzahlungen können in voller Höhe oder aus steuerlichen Gründen auf mehrere Jahre verteilt werden. Wenn sich Versicherte dann später dazu entscheiden, die Rente ohne Abschläge oder mit geringeren Abschlägen in Anspruch zu nehmen, erhöhen sie die Rente.
  4. Mehr Rente für Pflege, auch für Rentner. Seit dem 1. Januar 2017 gibt es in der Pflegeversicherung fünf Pflegegrade. Wenn eine Pflegeperson einen Pflegebedürftigen mit mindestens Pflegegrad 2, mindestens 10 Stunden, verteilt auf wenigstens zwei Tage pro Woche pflegt und selbst nicht mehr als 30 Stunden berufstätig ist, für den bezahlt die Pflegekasse Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Wenn der Pflegende eine Vollrente bezieht und nach §42 SGB VI auf 1 % seiner Rente verzichtet und wird er Teilrentner. Dann überweist die Pflegekasse Beiträge zur Rentenversicherung und der Pflegende erhält zum 01.07. des Folgejahres mehr Rente. Beispiel: Eine Rentnerin erhält 600 Euro Rente, wenn Sie ein Jahr auf 1 % = 6 Euro pro Monat verzichtet erhöht sich zum 01.07. des Folgejahres ihre Rente zwischen 5,64 Euro (Pflegestufe 2) und 29,86 Euro (Pflegestufe 5).
  5. Spesen ohne Mehraufwand erhöhen den JAV und damit die Verletztenrente der gesetzlichen Unfallversicherung. Das bayerische LSG hat mit Urteil L 3 U 619/11 vom 29.04.2014 entschieden, dass steuerfreie und pauschal versteuerte Spesen, für welche der Versicherte keinen Mehraufwand hat zum JAV Jahresarbeitsverdienst gehören. Dies ist z.B. der Fall wenn ein Fahrer in der voll ausgestatteten Kabine eines LKW`s übernachtet.
  6. Freiwillige Beiträge bis zum 31.12.2015 können die KVdR ermöglichen. Personen die keinen Anspruch auf eine Regelaltersrente haben können freiwillig Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung nachentrichten. Dies kann für über 65 Jährige, welche die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren nicht erfüllen interessant sein. Maximal kann für 60 Monate der Höchstbeitrag von monatlich 1.131,35 € gezahlt werden. Das ergibt eine monatliche Rente von 319,53 Euro.  Beim Mindestbeitrag von monatlich 83,70 € beträgt die Rente 22,12 Euro pro Monat. Wer eine Rente bezieht wird, wenn die Voraussetzungen der KVdR erfüllt sind, Pflichtmitglied in der Krankenversicherung der Rentner und spart den Krankenkassenbeitrag als freiwillig Versicherter bei der Krankenkasse für Vermögenseinkünfte.Vorsorglich kann man bei der Deutschen Rentenversicherung einen formlosen Antrag stellen. Das verpflichtet zu keiner Zahlung und schafft Zeit für die Entscheidung. Rechtsgrundlage für diese Regelung ist § 282 Abs. 2 SGB VI.

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